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News

 
24. Februar 2018

Erfolgreiche Teilnahme am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Friedrichshafen

Bereits zum fünften Mal nahmen elf unserer Schüler am Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ teil.  Dafür fuhren wir, Schüler aus den Klassen 6 bis 9 und die Betreuungslehrerrinnen Frau Hummel und Frau Polster wieder nach Friedrichshafen, wo wir wie immer sehr gastfreundlich von dem Karl-Maybach Gymnasium aufgenommen und unterstützt wurden.
Alle Schüler wurden wieder in Gastfamilien des Karl-Maybach Gymnasiums untergebracht. Einige fieberten dem Wiedersehen mit den Freunden aus den letzten Jahren entgegen.

Dieses Jahr präsentierten unsere Schüler sehr erfolgreich ihre Arbeiten auf dem Regionalwettbewerb in 5 verschiedenen Fachgebieten der Sparte „Schüler experimentieren“:

Fabiola und Thalia aus Klasse 6 nahmen zum ersten Mal beim Wettbewerb teil. In ihrem Projekt entfernten in akribischer Kleinarbeit schwarze und blaue Graffitis von verschiedenen Oberflächenmaterialien. Dafür stellten sie selbstständig verschiedene Putzmittel her. Belohnt wurde ihre Forschungsarbeit mit dem zweiten Preis im Fachbereich Arbeitswelt.

Einen möglichst „natürlichen Lippenstift“ herstellen, der ohne schädliche Rohstoffe auskommt, gut riecht, die Lippen pflegt und ansprechend färbt, war das Ziel von Emma, Cecilia und Teresa aus Klasse 8. Neun verschiedene Lippenstifte bzw. Lipglosse wurden dabei auf Bienen- und Carnaubawachs-Basis produziert und untersucht. Kakao und verschiedene Früchte wurden als Farb- und Duftstoffe verwendet. Dafür erhielt die Gruppe den zweiten Preis im Fachbereich Biologie.

Ein „Roboarchivist“ ist ein feststehender Greifarm, der Kleinteile nach Farben sortieren kann. Hierfür programmierte Lorenzo aus Klasse 9 vier verschiedene Motoren, die den Arm bewegen. Für die Farberkennung verwendete er einen Farbsensor, der über die Auswertung des reflektierten Farbspektrums, die richtige Farbe erkennt und kontrolliert. Diese Leistung erkannte die Jury mit einem zweiten Preis im Fachbereich „Mathematik/ Informatik“ an.

Um natürliche Seifen, die angenehm duftend, farblich ansprechend und von guter Waschwirkung sein sollten, ging es in dem Projekt von Paulina, Helene und Sarah aus Klasse 8. Bereits im letzten Jahr traten die Schülerinnen mit einem „Seifenprojekt“ an, das sie dieses Jahr weiterentwickelten. Verglichen wurden die selbst hergestellten Seifen, die mit selbst erzeugten Duft- und Aromastoffen versehen waren, mit gekaufter Kernseife. Im Fachbereich Chemie wurden sie für ihre Forschungsarbeit mit dem dritten Platz ausgezeichnet. 

Um besonders große Seifenblasen herzustellen, bauten Zoe und Beatrice aus Klasse 6 eine handangetriebene Megaseifenblasenmaschine aus Holz. Bohren, schrauben, sägen und löten musste gelernt werden, um dann einen Stab mit einem Pustering zwischen der Seifenblasenlösung und einem elektrisch betriebenen Propeller hin und her bewegen zu lassen. Verschieden große Pusteringe wurden mit unterschiedlichen Materialien wie Schnur oder Pfeifenputzer umwickelt, um möglichst eine große Seifenblase zu erhalten. 

Darüber hinaus erhielt die Deutsche Schule Genua den Schulpreis für die interessanten und erfolgreichen Projekte.